Heilerziehungspfleger/in (Teilzeit)

Fachschule mit Erwerb der Fachhochschulreife

Die erzieherischen und pflegerischen Tätigkeiten von Heilerziehungspflegern/innen erstrecken sich auf alle Lebensbereiche von behinderten Menschen aller Altersgruppen. Heilerziehungspfleger/innen orientieren ihre pflegerischen Maßnahmen an den individuellen Bedürfnissen der zu pflegenden Personen. Durch individuelle Förderung der behinderten Menschen versuchen sie, Verhaltensstörungen abzubauen sowie Eigenständigkeit und Leistungsvermögen zu fördern. Auch die Planung und Durchführung der Freizeitgestaltung sowie die Förderung der sozialen und beruflichen Integration gehören zu ihren Aufgabenbereichen. Heilerziehungspfleger/innen sind in Einrichtungen der Behindertenhilfe und -förderung tätig, z. B. in: 

  • Wohnheimen;
  • Werkstätten oder
  • Rehabilitations- und Förderzentren. 

 

Dieser Beruf wird an den Standorten Heldrungen und Mellenbach-Glasbach ausgebildet. Für Schüler und Schülerinnen, die nicht täglich nach Hause fahren können, gibt es direkt vor Ort Gemeinschaftswohnungen.

Zugangsvoraussetzungen:

Zur berufsbegleitenden Ausbildung zugelassen werden Schüler/innen, die eine zweijährige Berufsausbildung und Erfahrungen in der pädagogischen Arbeit sowie eine derzeitige Tätigkeit in einer pädagogischen Einrichtung nachweisen. Weiterhin wird die Einverständniserklärung vom Arbeitgeber benötigt.

Ausbildungszeitraum:

Teilzeitausbildung: viereinhalb Jahre 
Beginn: zum ersten Februar und ersten August 
Ende: nach viereinhalb Jahren 

Die Schüler/innen sind wöchentlich zwei Tage in der Schule und ansonsten in ihren Einrichtungen.

Die Fachschüler entwickeln während der Ausbildung Kompetenzen wie:

  • die Entwicklung einer ganzheitlichen und zugleich individualisierenden Sichtweise des Menschen;
  • die Befähigung zur Erziehung, Bildung, Assistenz, Beratung, Unterstützung, Begleitung und Pflege von Menschen mit  Behinderungen;
  • die Fähigkeit zum Handeln auf einfühlsame und wertschätzende Weise;
  • die Fähigkeit zu partizipativem Handeln, um eine selbstbestimmte Lebensweise, verbunden mit einem Höchstmaß an Lebensqualität zu erreichen; 
  • das Engagement bei der Verwirklichung der Inklusion und
  • die Orientierung an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Berufspraktische Ausbildung

  • die Entwicklung einer ganzheitlichen und zugleich individualisierenden Sichtweise des Menschen;
  • die Befähigung zur Erziehung, Bildung, Assistenz, Beratung, Unterstützung, Begleitung und Pflege von Menschen mit Behinderungen;
  • die Fähigkeit zum Handeln auf einfühlsame und wertschätzende Weise;
  • die Fähigkeit zu partizipativem Handeln, um eine selbstbestimmte Lebensweise, verbunden mit einem Höchstmaß an Lebensqualität zu erreichen; 
  • das Engagement bei der Verwirklichung der Inklusion und
  • die Orientierung an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Die berufspraktische Ausbildung umfasst ca. 40 Wochen. Die Praktika erfolgen in der Behindertenförderung und -pflege, in einer Werkstatt für Behinderte, in betreuten und geschützten Wohnformen oder in einer Tagesstätte.

Voraussetzungen für die Zuerkennung der Fachhochschulreife sind:

  1. bestandene Abschlussprüfung
  2. bestandene Ergänzungsprüfung im Fach Deutsch/Kommunikation

Förderung

Monatlich ist ein Schulgeld zu zahlen.

Abschlussprüfung/Berufsbezeichnung

Nach erfolgreicher Abschlussprüfung tra­gen die Absolventen die bundesweit anerkannte Berufsbezeichnung „Staatlich anerkannte/r Heilerziehungspfleger/in“.


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