Pfllegefachfrau/-mann

Pflegefachfrauen und –männer betreuen, pflegen und versorgen Menschen aller Altersstufen in ambulanten oder stationären Pflegeeinrichtungen, wie z.B. in Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern, Pflege- und Rehabilitationskliniken und Hospizen.

Hierzu vermittelt die Ausbildung Kenntnisse und Fähigkeiten, die zur Pflege, Begleitung und Betreuung der Klienten erforderlich sind.

 

Für die gesamte Dauer der Ausbildung wird zwischen dem Auszubildenden, einem Träger der praktischen Ausbildung (Pflegeeinrichtung) und unserer Pflegeschule ein Ausbildungsvertrag geschlossen. Der Träger der praktischen Ausbildung zahlt seinen Auszubildenden eine Ausbildungsvergütung.

 

Dieser Beruf wird Zeit am Standort Heldrungen ausgebildet.

Zugangsvoraussetzungen:

Zur Ausbildung wird zugelassen, wer einen Realschulabschluss oder einen gleichwertigen oder höheren Abschluss erworben hat.

Alternativ können Sie zur Ausbildung zugelassen werden, wenn Sie über einen Hauptschulabschluss verfügen und eine mindestens zweijährige Berufsausbildung oder die mindestens einjährige Assistenz- oder Helferausbildung in der Pflege absolviert haben.

Ausbildungszeitraum:

Erstausbildung/Umschulung: drei Jahre Vollzeit

Beginn: 01. März oder 01.September des laufenden Jahres

Ende: 28./29. Februar oder 31. August nach dreijähriger Ausbildung

 

Ausbildungsinhalte

Theoretische und fachpraktische Ausbildung

Um in der Pflege professionell handeln zu können erlernen Sie,

  • zu pflegende Menschen in der Bewegung und Selbstversorgung zu unterstützen
  • Pflegeerfahrungen zu reflektieren
  • verständnisorientiert zu kommunizieren
  • Gesundheit zu fördern und präventiv zu handeln
  • Menschen in kurativen Prozessen pflegerisch zu unterstützen und Patientensicherheit zu stärken
  • in Akutsituationen sicher zu handeln
  • Rehabilitatives Handeln im interprofessionellen Team
  • Menschen in kritischen Lebenssituationen und der letzten Lebensphase zu begleiten
  • Menschen bei der Lebensgestaltung lebensweltorientiert zu unterstützen
  • die Entwicklung und die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in pflegerischen Situationen zu fördern
  • Menschen mit psychischen Gesundheitsproblemen und kognitiven Beeinträchtigungen personenzentriert und lebensweltbezogen zu unterstützen

 

Praktische Ausbildung

Ihre praktische Ausbildung absolvieren in Ihrer Ausbildungsstätte, mit der Sie den Ausbildungsvertrag geschlossen haben.

Zudem absolvieren Sie Fachpraktika in folgenden Einrichtungen:

  • stationäre Akutpflege
  • stationäre Langzeitpflege
  • ambulante Akut-/Langzeitpflege
  • pädiatrische Versorgung
  • psychiatrische Versorgung

Förderung

Monatlich ist ein Schulgeld zu zahlen. Je nach persönlichen Voraussetzungen ist der Bezug von BAföG oder die Förderung durch die Agentur für Arbeit möglich.

Wohnen

Schülerinnen und Schüler, die nicht die Möglichkeit haben, täglich nach Hause zu fahren, können direkt vor Ort Zimmer in Gemeinschaftswohnungen mieten.

Abschlussprüfung/Berufsbezeichnung

Die Ausbildung endet mit der staatlichen Prüfung. Nach erfolgreicher Prüfung tragen die Absolventen die Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfte/r Pflegefachmann/-frau“.


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